SuppenKraft

Heilende Hausmittel – einfach und preiswert – selbst gemacht.

Knochenbrühe

Knochenbrühe ist ein altes, fast in Vergessenheit geratenes Wundermittel, das viele alte Züchter früher ihren Hunden nach Jagden, Geburten, Krankheiten oder einfach in der kalten Jahreszeit gaben. Sie ist preiswert in der Herstellung, voller Nährstoffe und ganz leicht selbst zu machen. Sie ist gut für die Gelenke, unterstützt die Leber bei der Entgiftung und hilft mit für eine gesunde Verdauung. Knochenbrühe ist eine ausgezeichnete Nahrung für kranke oder wieder gesundende Hunde, die wenig Appetit haben aber dringend Nährstoffe benötigen. Denn ein hoher Anteil an tierischer Gelantine in der Nahrung kann den Bedarf von fleischlichem Protein um ca. 50% ersetzen. Knochenbrühe ist außerdem eine fabelhafte Quelle von wichtigen Mineralien und kann das Immunsystem stärken.

Zutaten und Zubereitung:
Hühner-, Kalbs-, und/oder Rinderknochen, inklusive Gelenkknochen mit Knorpel in beliebiger Menge.
Die Knochen werden in einen Topf gefüllt und mit Wasser bedeckt.
Dann werden 2-4 ELApfelweinessig oder Zitronensaft hinzu gefügt. Das sorgt dafür, dass den Knochen die Minerale gründlicher entzogen werden.
Um wirklich alle Nährstoffe aus den Knochen zu gewinnen, sollten die Knochen am besten 12-24 Stunden lang köcheln.
Im abgekühlten Zustand sollte die Brühe geleeartig sein.
Diese Brühle lässt sich in kleinen Behältern einfrieren. Im Sommer lässt sich daraus sogar leckeres Hundeeis zaubern, z.B. im Eiwürfelbehäter. Im Kühlschrank hält sich die Brühe vier Tage.
Knochenbrühe ist keine ausreichende Nahrung über einen längere Zeitraum hinweg.
Aber sie ist eine fabelhafte Grundlage für selbstgemachtes Hundefutter oder ein köstlicher Zusatz zu Fertigfutter. Mit Knochenbrühe können Sie das Trockenfutter auf gesunde Weise befeuchten, Ihrem Hund Flüssigkeit zuführen, wenn er krank ist, oder ihn aufwärmen, wenn er durchgefroren ist.


Morosche Karottensuppe

Karotten können Antibiotika ersetzen und werden seit Jahren erfolgreich bei Mensch und Tier gegen Durchfälle verwendet.
Was ist das Geheimnis dieser Suppe?
Durch das lange Kochen der Karotten werden bestimmte Stoffe freigesetzt nämlich Oligogalakturonsäuren, diese Stoffe blockieren die Haftung der Bakterien an der Darmwand. Die Bakterien werden somit ausgeschieden und können keinen Durchfall mehr verursachen. Eine Besserung tritt meist nach 1-2 Tagen ein.

Zutaten und Zubereitung:
500 g geschälte Karotten mit 1 Liter Wasser mindestens 2 Stunden kochen lassen.
Danach durch ein Sieb drücken oder pürieren und die Suppe wieder mit abgekochtem Wasser auf 1 Liter auffüllen. 1 TL Salz dazu geben. Fertig.
Für den Geschmack kann man auch etwas Hühnerfleisch extra kochen und später in kleinen Mengen der Suppe zugeben.
Die Suppe sollte 3-4 mal am Tag in kleinen Portionen angeboten werden.
Wenn sich Besserung zeigt, kann mit Schonkost begonnen werden. Zum Beispiel gekochtes Hühnchen und am nächsten Tag kann der Hund wieder normal gefüttert werden.
Sollte sich der Durchfall jedoch nicht bessern, dann natürlich los zum Tierarzt.
Auch diese Suppe lässt sich einfrieren, so dass man sie bei Bedarf schnell zur Hand hat.